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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

18. Juli 2009 6 18 /07 /Juli /2009 17:51
Hund und Katze dürften wohl des Deutschen liebste Haustiere sein. Aber welches eignet sich für wen? Und: kann man vielleicht auch beide zusammen halten?

Der Hund ist, soviel man weiß, das älteste Haustier des Menschen. Genau weiß das keiner, aber man vermutet, dass bereits in der Steinzeit der Mensch verwaiste Wolfswelpen aufnahm und groß zog. Möglicherweise folgten auch Wölfe dem Menschen, lebten von den Abfällen in der Nähe seines Lagers und schlossen irgendwann „Freundschaft“ mit ihm.

Der Wolf wurde zum Hund domestiziert und zu einem wichtigen Helfer, aber auch zum Freund des Menschen: Zunächst als treuer Gehilfe bei der Jagd, dann als Beschützer von Haus, Hof und Viehbestand, aber auch als Helfer beim Viehhüten. Heute wird er oft nur um seiner selbst willen gehalten, als Gefährte von allein lebenden Menschen genauso wie als vierbeiniges Mitglied von Familien.

Fürs Zusammenleben mit dem Menschen programmiert: Der Hund

Der Hund ist gewissermaßen genetisch kompatibel zum Wolf, das bedeutet, dass sie gemeinsam fruchtbare Nachkommen haben können. Sein wissenschaftlicher Name lautet canis lupus familiaris, was ihn als Unterart von canis lupus, dem Wolf, ausweist.

Unser treuester Freund...

Während der Domestikation hat er viel von seinem ursprünglichen Verhalten und seinen Fähigkeiten verloren, dafür aber die Fähigkeit gewonnen, mit dem Menschen zusammenzuleben. Diese Fähigkeit beruht auf dem hochentwickelten Sozialverhalten des Wolfes und wer einmal verstanden hat, wie ein Hund grundsätzlich tickt, wird wenig Probleme mit ihm haben. Dem Wolf hat der Hund das Bellen voraus, mit dem er dem Menschen eine ganze Menge sagen kann und das der spanische Philosoph José Ortega y Gasset sogar als ersten Ansatz zur Entwicklung einer Sprache ansah.

Da der Hund eine enge Bindung zu seinem oder seinen Menschen eingeht, sollte er nicht oft und über längere Zeit alleine seine. Für einen einzelnen, berufstätigen Menschen ist es also problematisch, einen Hund zu haben. Außerdem muss er mehrmals am Tag nach draußen, davon wenigstens einmal in Form eines längeren Spazierganges, bei dem der Hund auch Gelegenheit hat, frei zu laufen und seine Umgebung zu erkunden.

Ein Hund schläft übrigens neben dem Bett seines Menschen und nicht irgendwo alleine. Und schon gar nicht draußen in einem Zwinger. Ein Hund ist ein Familienmitglied und ein solches wohnt nicht in einem Käfig vor der Tür. Einen Welpen sollte man genau genommen mit ins Bett nehmen, denn schließlich hat man ihn im Grunde widernatürlich von seiner Mutter und seinen Geschwistern fort geschleppt und muss ihm die daher fehlende Nestwärme ersetzen.

Wer einen Hund haben möchte, sollte außerdem bereit sein, sich mit ihm zu beschäftigen. Ein Hund langweilt sich, wenn er keine Arbeit – etwa als Jagdhund – hat. Dann muss man mit ihm Spiele spielen, die seine Fähigkeiten fordern und übrigens auch dem Menschen gut tun, weil sie ihm Bewegung verschaffen. Der Hundesport bietet hier viele Möglichkeiten. Ein Hund eignet sich sehr gut für eine Familie, auch wenn zu ihr noch sehr kleine Kinder gehören. Man sollte nur Kinder nie mit Hunden allein lassen.

Auf höflicher Distanz: Die Katze

Ganz anders als der Hund ist die Katze. Sie pflegt zum Menschen eine eher distanzierte Bekanntschaft oder bleibt doch zumindest sehr auf ihre eigene Persönlichkeit bedacht. Auch wenn sie durchaus einen Menschen „lieben“ kann und sich dann und wann gerne Vertraulichkeiten gefallen lässt, entscheidet sie doch selbst, wann das angebracht ist. Ansonsten macht sie ihren Job, den Mäusefang, eigenverantwortlich, um dessentwillen sie wohl auch in den Kornspeichern des alten Ägypten zu einem der tierischen Helfer des Menschen geworden ist.

... und sie kann auch nett sein, hat aber ihren eigenen Kopf

Katzen sind zwar eher Einzelgänger, pflegen aber doch gewisse soziale Kontakte. Deswegen sollte man keine einzelne Katze als Wohnungskatze halten, vor allem nicht, wenn man sie viel alleine lassen muss. Wenn die Katze Freigang hat, brauchen hingegen lediglich Futter und Wasser bereit zustehen und ungehindertes Kommen und Gehen möglich sein. Genau genommen ist das Halten einer Katze als Wohnungskatze Tierquälerei, auch wenn immer wieder anderes behauptet wird. Eine Katze hat ein verhältnismäßig großes Streifgebiet, in dem sie sich frei bewegen möchte und dafür ist die tollste katzengerechte Wohnung eben kein Ersatz.

Da eine Katze ihre eigenen Wege geht, eignet sie sich auch sehr gut für berufstätige Singles oder Paare. Allerdings kann es bei einer Katze durchaus einmal vorkommen, dass sei sich ein neues Zuhause sucht, wohingegen es bei Hunden äußerst selten ist, dass sie sich einen neuen Herrn zulegen. Auch bei bei einem Umzug bleibt die Katze nicht selten im alten Haus oder kehrt dorthin zurück, da Katzen oft mehr an er Umgebung als an den Menschen hängen.

Die Psychologie von Katzen stellt übrigens der Schriftsteller Akif Pirinci sehr schön in seinen unbedingt lesenswerten Katzenkrimis dar. Sie sind zudem mit sehr interessanten Anmerkungen zu verschiedenen Sachverhalten rund um die Katze versehen und unbedingte Pflichtlektüre für alle Katzenfreunde.

Zusammenleben wie Hund und Katze

Wenn zwei Menschen in ständigem Streit leben, sagt man, sie lebten zusammen wie Hund und Katz'. Das ist ein sehr oberflächlicher Vergleich, denn Hunde und Katzen können sehr wohl friedlich zusammenleben, wenn nicht ein dummer Mensch den Hund darauf abgerichtet hat, Katzen zu töten. Nicht immer schließen sie enge Freundschaft, was aber doch gar nicht so selten vorkommt; meist jedoch respektieren sie sich gegenseitig.

"Die darf das!"

Es wird immer gesagt, es sei leichter, einen Hund in einen „Katzenhaushalt“ einzuführen als umgekehrt. Das ist so nicht ganz richtig, denn auch eine Katze, vor allem eine junge, kann man gut ihn ein Haus bringen, in dem bereits ein Hund wohnt. Man muss dabei lediglich ein wenig vorsichtig sein, vor allem, wenn es sich bei dem Hund um einen Rüden handelt.

Der Rüde hält das neu angekommene Katzenkind nämlich ganz offensichtlich für einen Hundewelpen, der ihm von der Mutter zur weiteren Erziehung überantwortet worden ist. Deswegen wird er versuchen, ihn in der Art zu testen, wie er das bei seinen Hundekindern macht: Er schubst sie mit er Pfote in der Gegend umher und wirft sie eventuell sogar in die Luft. Das geschieht, um den Fluchtreflex zu testen. Funktioniert der, entzieht sich der Welpe ganz einfach der Behandlung. Andernfalls wir er eben zu Tode gespielt, was einem Katzenkind auch passieren kann, weil es ja nicht weiß, wie es sich als vermeintlicher Hundewelpe zu verhalten hat.

Was heißt hier "wie Hund und Katz`?

Das ist jedoch kein größeres Problem, man muss nur in den ersten Tagen aufpassen, wenn es sich um einen so zutraulichen Katzenwelpen handelt, dass er nicht aus reiner Scheu auf Distanz geht und so diese Situation überhaupt vermeidet. Diese Phase geht jedoch schnell vorbei und auch die Missverständnisse aufgrund unterschiedlicher Körpersprache könne oft so weit überwunden werden, dass Hund und Katze dicke Freunde werden. Auf jeden Fall aber können sie friedliche nebeneinander her leben.

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Kommentare

Till 02/04/2013 10:17

Eine sehr symathische Vorstellung beider Haustiere! Auch wenn anscheinend unserem Rüden da irgendein Instinkt gefehlt hat; er hat nämlich von Anfang an unsere Katzen toll aufgenommen.

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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