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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

17. Juni 2009 3 17 /06 /Juni /2009 08:12
Eines der Probleme, mit dem ich in meinem Garten zu tun habe, sind die Schnecken. Nicht die Weinbergschnecken, die man notfalls für Schädigung des Gartens bezahlen lassen könnte, indem man sie verspeist, sondern die bekannt perfide Spanische Wegschnecke.

Spanische Wegschnecken beim Sex: Den betreiben sie offenbar mit gutem Erfolg, denn an diesen Tieren herrscht kein Mangel (Foto: Zollernalb)

Ich bin nicht der einzige Gärtner, der mit diesen Tierchen ein Problem hat. Das Thema ist wohl ein Dauerbrenner unter Gärtnern, denn es ist offenbar fast kein Kraut gegen den Migranten aus dem Süden gewachsen.

Etwas, das hilft, scheinen Laufenten zu sein; doch leider ist das keine Lösung, wenn man in einem Wohngebiet lebt. Hier ist die Haltung von Nutztieren nicht erlaubt und die Laufenten fallen eben, genauso wie Hühner, in diese Kategorie.

Ich persönlich habe es bereits mit dem von manchen als schieres Wundermittel gepriesenen Ferramol probiert. Das Eisen-III-Phosphat in diesem Schneckenkorn soll die Schnecken austrocknen und so töten ohne giftig für andere Tiere zu sein. Das Mittel brachte bei mir kurzfristig erstaunlich viel, für einige Zeit war mein Garten tatsächlich schneckenfrei. Doch mittlerweile hilft auch das nicht mehr.

Ein dauerhaft wirksames Mittel ist, die Tiere konsequent abends nach Einbruch der Dunkelheit einzeln abzusammeln und zu töten, indem man sie mit einer Schere durchschneidet. Das ist aber eine mühselige und zeitraubende Geschichte und daher für viele kaum machbar. Gift kommt für mich auch nicht in Frage, denn das hat in meinem einigermaßen ökologisch bewirtschafteten Garten nichts zu suchen.

Hilfe scheint jetzt von ein paar französischen Schülern zu kommen. In einem Werkkurs für schlechte Schüler erfanden die Kids aus einem Problemviertel eine offenbar funktionierende, umweltfreundliche Falle. Die Schnecken werden durch ein Loch in einen Behälter gelockt, in dem sie dann vergiftet werden. Das scheint mir tolerabel, da das Gift nur in der Falle ist. Vor allem können keine Igel die am Gift verendeten Schnecken fressen, was für mich das größte Problem bei Gifteinsatz darstellt.

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Published by Fokko - in Garten
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Kommentare

Fokko 06/20/2009 11:03

Gute Idee! Das werde ich mal probieren! Danke für den Tipp

Kornelia Noß 06/17/2009 10:29

Oh ha, ich versuche selbst, so weit wie möglich im Einklang mit der Natur zu sein. Nun alle Schnecken 'vergiften' zu wollen, erscheint mir wirklich ganz zum Schluß auf der Liste zu stehen...

Gute Ergebnisse haben wir in unserem Garten erzielt, in dem wir an einem bestimmten Tag 5-10 Schnecken aufgesammelt, verbrannt und homöopathisch dynamisiert haben.

Seitdem gab es keine Schneckenplage mehr auf dem Grundstück, abgesehen natürlich von zwei, dreien, die sich immer mal wieder verirren...

Viele Grüße
Kornelia

P.S.: das genaue Verfahren können Sie gerne erhalten. Oder auch in den Büchern von Maria Thun nachlesen.

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