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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

10. März 2009 2 10 /03 /März /2009 08:01

"Seien wir ehrlich: Leben ist wirklich lebensgefährlich!" So dichtete schon vor Jahrzehnten Erich Kästner. Und es scheint sich auch zu bestätigen, wenn wir den Fernsehapparat oder das Radio einschalten, in die Zeitung oder das Internet sehen: Unglücksfälle, Verbrechen, Krieg, Krankheit, Tod überall... Haben wir da überhaupt noch eine Chance die nächsten Tage zu überleben?

 Natürlich ist das Leben sogar mehr als lebensgefährlich, denn es endet in aller Regel mit dem Tod. In der Tat können wir uns nie sicher sein, dass uns nicht im nächsten Moment ein Dachziegel auf den Kopf fällt, das Haus unter uns zusammenbricht oder ein Auto uns überfährt.

 Andererseits: Der Mann, der das nette Gedicht über das lebensgefährliche Leben schrieb, wurde immerhin 75 Jahre alt. Er überlebte als oppositioneller Schriftsteller die Nazizeit, obwohl er trotzig in Deutschland blieb und nicht, wie viele seiner Kollegen, ins Exil ging. Nach 1945 waren aber seine dunklen Jahren zu Ende und er durfte als erfolgreicher Künstler noch nahezu 30 Jahre leben und arbeiten.

 Selbstverständlich existieren die Gefahren, die oben genannt wurden. Aber - Hand aufs Herz: Wieviele Leute kannten wir, denen ein Dachziegel auf den Kopf gefallen oder unter denen da Haus zusammengebrochen ist? Natürlich ist das Risiko eines Autounfalls, eine Fluzeugabsturzes oder eines Eisenbahnunglücks sogar noch etwas größer, aber wie groß ist es denn wirklich?

 Beim Konsum der täglichen Nachrichten werden wir Opfer einer verzerrten Sicht auf die Realität. "Bad news are good news" heißt eine makabre Grundregel für Journalisten. Schlechte Nachrichten kommen gut an, die Leute lesen nun einmal gerne von möglichst vielen Toten, Zerstörung, Leid und Elend. Deswegen wird von Flugzeugabstürzen, Eisenbahnunglücken und schweren Autounfällen berichtet. Was wir dagegen gar nicht wahrnehmen ist, wieviel Menschen täglich mit dem Flugzeug oder der Eisenbahn reisen und wohlbehalten ankommen. Und auch nicht, wieviele auf der Autobahn zur Arbeit fahren und abends gesund und munter zu ihren Familien heimkehren.

 Nicht anders verhält es sich mit Krankheiten: Es wird darüber berichtet, wieviel Menschen an Krebs, an einem Herzinfarkt oder an einem Schlaganfall sterben - aber nicht darüber, wieviel Menschen pumpergesund sind und uralt werden. Und wir werden heute älter denn je.

 Wo also ist das Problem? In unseren eigene Köpfen! Natürlich muss man sich darüber klar sein, dass das Leben jeden Augenblick zu Ende sein kann und deswegen tut man gut daran, seine Sache mit Gott geregelt zu haben. Natürlich sagt Paulus, dass wir unsere Pläne immer mit dem Zusatz "So Gott will und wir leben" versehen wollen. Trotzdem dürfen wir uns aber an unserem Leben freuen und müssen nicht ständig Angst davor haben, dass es uns im nächsten Augenblick oder morgen schon erwischen könnte. Denn dieses Risiko ist zwar immer da, aber doch zum Glück ziemlich gering.

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