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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

19. Januar 2009 1 19 /01 /Januar /2009 20:03

Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ist offenbar beigelegt und schon bald soll das russische Gas wieder gen Westen strömen. Der Ölpreis ist auf ein moderates Niveau gesunken, Benzin, Diesel  und Heizöl sind wieder bezahlbar geworden. Gleichzeitigt kommen auch noch immer mehr Leute dahinter, dass der Treibhaus-Hype ein großer Humbug ist. Können wir also doch weiter machen wie bisher?

Die unterbrochene Verbindung ist wieder hergestellt: Nachdem die Ukraine im Gassstreit klein beigegeben hat und zahlt, wird auch das Gas bald wieder fließen (Dieses Bild basiert auf dem Bild Flanschverbindung Gasleitung.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Markus Schweiss)

Eine Lehre ziehen...

 Die Schreckensvisionen von bei Kerzenlicht auf dem Esbit-Kocher aufgewärmten Notrationen sind für diesmal noch nicht Wirklichkeit geworden. Trotzdem sollten wir aus dem Gasstreit so langsam die Lehre ziehen, die wir schon 1972 aus der Ölkrise hätten ziehen sollen.

 Auch wenn Öl und Gas nun wieder zu (für uns Westeuropäer) einigermaßen moderaten Preisen fließen, darf dass nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vorräte endlich sind. Mittlerweile glauben zwar bereits ein ganze Menge Leute nicht mehr an die biotische Lomonossow-Theorie der Erdölentstehung; die abiotisch Theorie, nach der Erdöl und Erdgas noch in unvorstellbaren Mengen im Erdinnern vorhanden sind, ist jedoch keinesfalls bewiesen. Es ist daher allemal besser, wir stellen uns auf ein baldiges Ende der Vorräte ein.

 Es gibt noch einen weiteren Grund, sich schnellstmöglich aus der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas zu befreien. Sowohl die 1972er Ölkrise als auch der Gaststreit der Ukraine mit Russland haben gezeigt: Wer Energie aus dem Ausland bezieht, macht sich abhängig und verwundbar. Zähneknrischend muss die Ukraine jetzt nämlich den geforderten Preis bezahlen. Das kann man Russland noch nicht einmal verdenken; warum sollte es ein Land beschenken, das ihm politisch die kalte Schulter zeigt und sich lieber nach Westen orientiert?

 

Warum für etwas bezahlen, das man selbst machen kann?

 Jenseits aller moralischen Erwägungen ist es jedoch eine rein praktische Entscheidung, sich von unsicheren, fremden Energiequellen unabhängig zu machen. Warum soll man Erdöl und Erdgas im Ausland kaufen, wenn man Wind, Biomasse, Sonne, Erdwärme und Wasserkraft vor der Haustür hat? Selbst wenn sich herausstellt, dass die Vorräte an fossilen Energiträgern weitaus größer sind als bisher angenommen, gehören sie doch nicht uns und den meisten anderen Nationen, sondern einigen wenigen Ländern, die damit natürlich möglichst viel Geld machen wollen.

 Es müssen noch nicht einmal politische Verwicklungen mit den Öl bzw. Erdgas liefernden Ländern sein, welche unsere Versorgung gefährden. Wie die Ölpreisentwicklung des letzten Jahres gezeigt hat, reicht es, dass finanzstarke Spekulanten an der Abhängigkeit der Industrienationen verdienen wollen, um unsere Wirtschaft mit gestiegenen Energiekosten massiv ins Trudeln zu bringen. Dass so etwas möglich ist, liegt natürlich an der uns als alleinseligmachend gepredigten Globalisierung, die in Wirklichkeit aber nur Vorteile für Spekulanten und Großkonzerne bringt.

 Also: Weg von der Globalisierung, weg von Erdöl und Erdgas, hin zu erneuerbaren Energieträgern und lokalen Wirtschaftsikreisläufen. Das Geld, welches wir für Öl bezahlen, dass durch Spekulationen künstlich überteuert ist, wäre für den Ausbau der Energiegewinnung aus heimischen regenerativen Quellen wesentlich besser angelegt: Damit würde nämlich ganz nebenbei auch noch eine erklckliche Anzahl von Arbeitsplätzen in unserm Land geschaffen.

 

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Kommentare

Jürgen 01/23/2009 09:30

Dann bin ich schon mein halbes Leben ein "Unfreier". (Interessanter Gedanke: es gibt wieder Freie und Unfreie) Aber danke für den Hinweis. Gerade jetzt sollten wir den Banken helfen. Die Armen. Ackermann hat ja recht realistisch gemeint die Deutsche Bank braucht die stattlichen staatlichen Hilfen nicht - stimmt: nur 5 Milliarden Miese (daraufhin hat er ja kurz geschwächelt). Was soll´s Acki - Portokasse. Und wenn ich dann noch einen Kredit von der DB bekomme, dann sanieren die sich an meinen Zinsen und Acki hat auch wieder was zu beissen.

Selber bauen? Uhhh! Ich habe zwei linke Hände. Und nu.

Förderverein? Gute Idee.
Kennst du einen im Raum Bamberg/Nürnberg?
Dann her damit.
Jürgen

Jürgen 01/20/2009 11:38

GMV sagt: wir werden eh alle permanent verarscht.

Bzgl. Energie-Gedöns (Milliardengeschäft), Umwelt-Klima-Katastrophen-Gedöns (Milliardengeschäft, Politiker-Kuscherl-Thema), Rente, Gesundheitsreform, Bildung ...

GMV sagt auch: so what! Machen wir etwas aus unserem Leben!

Selbstversorger klingt gut. Schwierig in unseren Breiten. Energietechnisch eh problematisch. Sonne, Wind und so - prima. Aber teuer. Erdwärme geht in meinen Breiten auch noch (Franken). Prima. Kostet nur ein halbes Lebensgehalt (ich übertreibe). Aber gut, ich will nicht nur herummaulen. Gehen wir´s an.

1. Solarzellen und ähnliches auf die Dächer
2. Erdwärme anzapfen (wo möglich)
3. Windrad in den Garten
4. Kredite dafür über irgendeine spezielle Umwelt-Förder-Bank

Schaun wer mal.
Jürgen

Fokko 01/22/2009 21:12



Kredit ist nicht so gut. Macht unfrei. (Gegenteil vom Selbstversorger-Gedanken) Besser selber bauen! Oder in einem Förderverein mitarbeiten.


Gruß


 


Fokko


 



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