Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog

Über Diesen Blog

  • : Blog von Volker Wollny
  • Blog von Volker Wollny
  • : Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört
  • Kontakt

Profil

  • Fokko
  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.

Website:

Im Blog Suchen:

Newsletter abonnieren

Hier geht's zu Fokkos Selbstversorger-Newsletter:
Klicken!

Non-Blog-Sites

Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

10. Dezember 2008 3 10 /12 /Dezember /2008 17:41

Geiz ist seit einiger Zeit ja bekanntlich geil und das Sparen beim Einkauf gesellschaftsfähig geworden. Was bei Verbrauchsgütern wie Lebens- und Genussmitteln der Einkauf von No-Name-Produkten und bei Discountern  ist, ist bei langlebigeren Produkten gewissermaßen der Gebrauchtkauf. Gerade hochwertige und -preisige Produkte kann man durchaus auf dem Gebrauchtmarkt kaufen, denn zum einen sind sie  - hoffentlich - langlebig und zum anderen doch wiederum oft erstaunlich günstig zu haben. Es gibt sogar Dinge, die mit dem Alter immer besser werden, etwa gute Musikinstrumente. Die wiederum haben allerdings of auch ihren Preis, der schon einmal auch über dem Neupreis liegen kann, so dass es wirklich ein Glücksfall ist, wenn man ein solches Stück wirklich billig erwerben kann. Ansonsten aber gibt es jede Menge Möglichkeiten, auf dem Gebrauchtmarkt Gutes günstig zu ergattern. 

 

Autos

Bei Autos lohnt sich der Gebrauchtkauf allemal und dient - auch wenn ständig etwas anderes behauptet wird - darüber hinaus der Umwelt. Die Herstellung eines neuen Autos kostet soviel Energie und Rohstoffe, dass es die meist nur geringfügige Benzinersparnis und den etwas geringeren Schadstoffausstoß um ein mehrfaches aufwiegt. Da aber sehr viele der Autolobby auf den Leim kriechen und/oder aus Ehrenkäsigkeit einen Neuwagen kaufen, sind gebrauchte Autos recht preisgünstig zu erhalten. Vor allem sind Fahrzeuge mit einer ungünstigen Schadstoffklasse oft so billig zu haben, dass die Ersparnis beim Kauf sowohl die Strafsteuer als auch den - oft nur geringfügig - höheren Spritverbrauch auf Jahre hinaus deckt.

Man hört oft das Argument, dass ältere Autos hohe Reparaturkosten verursachen würden. Damit lügen sich vor allem auch Leute in die Tasche, die sich nur mit Müh' und Not (und einem Kredit) einen Neuwagen leisten können. Tatsächlich aber verursachen gerade Neuwagen recht hohe Werkstattkosten und zwar durch die Inspektionen, die man auch noch in der teuren Markenwerkstatt machen lassen muss, will man die Garantie auf das Fahrzeug nicht verlieren. Ganz fein raus ist aber übrigens der Schrauber, der seine Reparaturen selbst ausführt und zwar, soweit sinnvoll, mit gebrauchten Ersatzteilen. Vor allem eBay ist hier oft eine günstige Quelle, auch wenn man dort andere Sachen oft zu teuer bezahlt. Warum Selbermachen so viel spart, erfährt man im Abschnitt "Wo bleiben die erwirtschafteten Werte?" des Artikels "Selbstversorgung, Teilzeitjob und Steuersparen".

 

(Jagd-)Waffen

Der Gebrauchtkauf lohnt sich typischerweise bei "Anschaffungen fürs Leben", langlebigen Artikeln also, die meist auch nicht so sehr wechselnden Moden unterworfen sind. Ein typisches Beispiel hierfür sind Jagdwaffen. Der durchschnittliche Jäger wird bei einigermaßen sorgsamer Behandlung in seinem ganzen Leben kaum jemals eine Waffe auch nur annähernd abnutzen. Dazu kommt, dass viele Jäger Waffen besitzen, die sie kaum bis so gut wie gar nie führen. Räumen alte Jäger ihre Waffenschränke aus oder kommen Nachlässe zum Verkauf, findet man daher oft Waffen, die zwar schon Jahrzehnte alt sind, von den aber "das Neue noch nicht herunter" ist. Aber selbst wenn das gute Stück die Lieblingswaffe des alten Waidmanns war und Gebrauchspuren von zahllosen Reviergängen in Wind und Wetter aufweist, macht eine hochwertige und einigermaßen gepflegte Jagdwaffe doch in aller Regel durchaus noch mindestens ein zweites Jägerleben mit - und kostet nur den Bruchteil einer neuen.

 

Möbel

Auch Möbel sollten eine Anschaffung fürs Leben sein - und waren es früher auch. Daher gibt es jede Menge alter Möbel, deren beste Jahre noch lange nicht vorbei sind, obwohl sie so alt sind, dass sie als antike Stücke und nicht als unmodern angesehen werden. Zwar sind die Zeiten vorbei, als man antike Möbel für`n Appel und n' Ei auf dem Land oder auf Flohmärkten ergattern konnte, aber Schnäppchen sind dennoch auch heute noch drin.

Selbst wenn man bei einem seriösen professionellen Händler ein aufwendig und originalgetreu restauriertes Stück für einen stolzen Preis kauft, wird man sein Geld meist besser angelegt haben, als wenn man für das gleiche Geld etwas neues kauft, da ein in den alten handwerkliche Techniken aufgearbeitetes Möbel praktisch wieder neuwertig, aber eben haltbarer als moderne Massenware ist.

Aber auch Möbel, die vor hundert und mehr Jahren für einfache Leute gemacht wurden, sind nach den damaligen handwerklichen Standards und oft genug vom Schreiner als Einzelstücke gefertigt. Sowas findet sich schon einmal noch auf Dachböden, vielleicht auch dann und wann in den Möbelhallen und Second Hand Kaufhäusern karitativer Organisationen oder gar im Sperrmüll. Solche einfachen Möbel sind auch leichter zu restaurieren als antike Luxusstücke, so dass hier oft mit wenig Aufwand ein hübsches Stück für die Wohnung  entsteht.

 

Computer

Die Leistung moderner Computer ist so hoch, dass sie im Grunde kein (normaler) Mensch mehr braucht. Die Bedürfnisse des informationselektronischen Normalvebrauchers werden heute bereits von Geräten der letzten oder vorletzten Generation mehr als erfüllt. Wer auf seinem Rechner lediglich Officeanwendungen betreibt und im Internet surft, braucht eigentlich nicht mehr als 50.- € für den Rechner anzulegen und selbst wenn es etwas anspruchsvoller sein soll, tut es doch eine 3-GhZ-Maschine für weniger als 250.- €. Und seitdem es billige Flachbildschrime gibt, bekommt man hochwertige Röhrengeräte nachgeworden.

Eine sehr gute Quelle sind hier spezielle Gebrauchtcomputer-Läden, bei denen oft Geräte aus abgelaufenen Leasingvertägen von Firmen verkauft werden. Hier erhält man in der Regel Markengeräte, die sich in der Qualität doch deutlich von den Kisten unterscheiden, die es in den gängigen Elektronikmärkten für Heimanwender gibt.

Aus dem gleichen Grund sind in solchen Geräten in der Regel bereits Netzwerkkarten eingebaut, wohingegen die Festplattenkapazität aber meist eher mager ausfällt, da in Firmen mit Dateiservern gerabeitet und auf den einzelnen Workstations daher wenig Plattenplatz benötigt wird. Auch sind die eingebauten Grafikkarten auf die in Büros anfallenden Anwendungen zugeschniiten und daher etwas mager. Eine größere Festplatte und ggf. eine leistungstärkere Grafikkarte sollte man daher einkalkulieren.

 

Wo kauft man gebraucht?

Das waren nun nur vier typische Beispiel für Dinge, die man sehr gut gebraucht kaufen kann. Natürlich gibt es viel mehr Dinge, die man sich nicht neu anschaffen muss, so dass es Rahmen eines Blogartikel sprengen würde, sie alle aufzuzählen. Eigentlich gibt es außer Verbrauchsartikeln und typischen Verschleißteilen kaum etwas, was man nicht auch gebraucht kaufen kann.

Eine wichtige Frage ist aber auch: Wo kauft der schlaue Geizhals günstig gebraucht ein? Es gibt hier viele Möglichkeiten, aber welche davon jeweils zu empfehlen ist, hängt nicht zuletzt vom Artikel ab, den man kaufen möchte. Einen Gebrauchtwagen bei einem einschlägigen Händler zu kaufen, kann z.B. nicht unbedingt empfohlen werden. Ein solcher Zeitgenosse macht mit Gebrauchtfahrzeugen sein Geld. Um etwas an einem Fahrzeug zu verdienen, muss er es natürlich teurer verkaufen als ein Privatmann, der seinen Wagen lediglich los werden und noch einige Euros dafür bekommen möchte. Vor allem aber gibt es viele schwarze Schafe unter den Gebrauchtwagenhändlern, so dass man hier nicht nur etwas von Autos, sondern auch von den Tricks dieser Branche verstehen muss, wenn man ein einigermaßen gutes Geschäft machen will.

Computer kann man, wie oben bereits erwähnt, durchaus in Gebrauchtläden kaufen. Das liegt daran, dass diese die Geräte offenbar so spottbillig einkaufen können, dass sie auch bei günstigen Verkaufspreisen noch eine gut Spanne erzielen können.

 

Privatkauf

Kennt man sich einigermaßen mit Autos aus, kann man auch von Privat kaufen. Hier kann man nämlich in aller Regel gnadenlos handeln, was beim Privatkauf aber auch für alle anderen Arten von Waren gilt. Hier sind Kleinanzeigen in den einschlägigen Blättchen und auf entsprechenden Internetseiten eine wahre Fundgrube, teilweise aber auch die Mundpropaganda, wobei man mit Käufen und Verkäufen im Freundeskreis vorsichtig sein sollte. Sehr oft fühlt sich nämlich ein Teil - oder gar beide - übervorteilt, was man einer Freundschaft doch lieber nicht zumuten sollte.

 

Fachgeschäfte

Manche Dinge kann man sehr gut in Fachgeschäften gebraucht kaufen, Dazu gehören z.B. Kameras und Waffen. In diesen Branchen werden offenbar sehr oft hochwertige Geräte bei Neukäufen in Zahlung gegeben, die der Händler dann relativ günstig weitergibt, da sein eigentliches Geschäft im Verkauf von neuer Ware besteht und er auf hohe Margen beim Weiterverkauf von Gebrauchtgeräten nicht angewiesen ist, zumal er mit dem Verkauf eines gebrauchten Gerätes in vielen Branchen auch einen Kunden gewinnen kann, der dann Verbrauchsmaterialien und Zubehör bei ihm kauft: Filme im Falle einer Kamera sind zwar heute im Zeitalter der digitalen Fotografie nicht mehr so aktuell, aber für Gewehre braucht man immer noch Patronen, so dass der Büchsenmacher allemal auf ein Folgeschäft hoffen darf, egal ob er ein neues oder ein gebrauchtes Gewehr verkauft.

 

(On Line) Auktionen

Auktionen, egal ob on line oder life, haben ihre Tücken. Gefragte Artikel gehen hier oft zu teuer weg, da die Bieter gerne in eine Art Kaufrausch geraten und mehr bieten als der Artikel wert ist. Hier kauft man am besten Sachen, die einen selbst zwar interessieren, jedoch die meisten anderen Leute weniger. Ich persönlich habe bei eBay schon manches Schnäppchen gemacht, vor allem bei bestimmten Büchern und bei gebrauchten Erstzteilen für meinen Allradwagen. Grundsätzlich kaufe ich aber nie wirklich teure Dinge bei eBay um das Risiko zu mindern, um den Kaufpreis geprellt zu werden. Auch technische Artikel sind hier ein Problem, da man die nicht vor dem Kauf begutachten kann. Andererseits kann man sehr oft bei Zwangsversteigerungen dies und das günstig mitnehmen, es ist aber wichtig, dass man genau weiß, was man tut.

 

Flohmärkte, Börsen und Antiquariate

Auch Flohmärkte und Börsen können ein Revier für den Schnäppchenjäger sein. Allerdings ist es auch so, das sehr oft und besonders bei bestimmten Artikeln - wie etwa Bauernmöbeln - die Verkäufer ganz genau wissen, was ihre Ware wert ist. Bei anderen Dingen wiederum kann man durchaus Schnäppchen machen: Ich persönlich kaufe auf dem Flohmarkt öfter gebrauchte Werkzeuge (oft auch als Rohstoffquelle zum Schmieden) und Bücher. Letztere sind meist spottbillig, werden aber meist lieblos und unsortiert in Kartons angeboten. Oft lohnt es sich aber dennoch, sich zu bücken und so einen Karton zu durchwühlen.

Es gab bei uns in der Gegend einmal einen alten Mann, der speziell mit Büchern auf Flohmärkte ging. Bei ihm waren sie sehr schön sortiert und übersichtlich in Regalen aufgestellt, so dass man sehr gut suchen konnte. Allerdings wusste der auch, was seine Bücher wert waren und verlangte entsprechende Preise. Trotzdem war er immer noch günstig, so dass man durchaus bei ihm kaufen konnte. Er war eigentlich kein typischer Flohmarkthändler sondern eher schon ein richtiger Antiquar.

Genau das gilt nämlich auch für "richtige" Antiquariate: Gebrauchte Bücher sind hier übersichtlicht sortiert und katalogisiert, aber nicht gerade spottbillig. Trotzdem spart man beim Gebrauchtkauf von Büchern auch hier einiges, ganz abgesehen davon, dass man auch Bücher erhalten kann, die schon viele Jahre vergriffen sind. Durch das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) ist der Kauf antiquarischer Bücher nun nicht nur sehr bequem geworden, sondern man sucht gleichzeitig in einer Vielzahl von Antiquariaten, ohne das man hunderte von Katalogen durchstöbern muss, was ein Menge Zeit und langweilige Arbeit spart. Wer gerne life in Antiquariaten stöbert, kann ja trotzdem noch das eine oder andere persönlich aufsuchen, vielleicht sogar eines, dass er vorher noch nicht kannte und erst bei ZVAB entdeckt hat?           

 

Second Hand Läden

Bei den Second Hand Läden kann man im wesentlichen zwei Kategorien unterscheiden: Eine davon sind die Gebrauchtwarenläden karitativer Organisationen. Hier gibt es tatsächlich alles zu Spottpreisen, die eher schon einer bloßen Schutzgbühr oder einem Unkostenbeitrag ähneln. Hier können sich selbst wirklich arme Leute mit Einrichtungsgegenständen und Hausrat versorgen. So billig können diese Läden deswegen sein, da sie ihre Artikel umsonst bekommen und lediglich die eigenen Kosten aus dem Verkaufspreis decken müssen. Daher findet man hier hauptsächlich durchaus noch brauchbare Dinge, die man sich aber nicht unbedingt alle in die Wohnung stellen möchte, wenn es nicht gerade erheblich an der Daumenbreite mangelt.

Allerdings können unter den vielen eher unansehnlichen und manchen einigermaßen vorzeigbaren Stücken doch hin und wieder Sahnestückchen sein: Ich fand in einer Möbelhalle einmal eine wirklich hochwertige, zeitlos elegante und sehr gut erhaltene Leder- Eckgarnitur für sage und schreibe 140.- €. Leider war das feudale Stück zu groß für mein Wohnzimmer, sonst hätte ich es sofort erstanden. In der gleichen Möbelhalle fand ich einen zwar etwas veralteten aber stabilen und einwandfrei erhaltenen Bürostuhl eines bekannten Markenherstellers für 10.- €. Bei solchen Preisen handelt man selbst als knallharter Geizhals nicht mehr, zumal man mit dem Geld noch ein gutes Werk tut und neben den Eineurojobbern auch noch die Arbeitsplätze des einen oder anderen Festangestellten finanzieren hilft, der sonst auf dem Arbeitsmarkt vielleicht auch kaum ein Chance hätte.

Auch wer dieses oder jenes Gerät zum Ausschlachten oder Zweckentfremden nach Selbstversorgerart sucht, wird hier oft fündig: De Staubsauger, der den Gasofen meiner Schmiede mit Gebläsewind versorgt stammt z.B. auch aus einem Second Hand Kaufhaus.

Die andere Sorte sind die kommerziellen Second Hand Läden. Neben Ramschverkäufern findet man hier Geschäfte, die sich auf den Handel mit hochwertigen Gebrauchtwaren befassen. Hier kann man z.B. edle Kleidungsstücke wie Lederjacken, edle Tweedjaquetts und ähnliches bekommen. Übrigens braucht man sich mit solchen Kleidungstücken keineswegs zu schämen: Gerade wirklich betuchte Leute tragen ihre hochwertigen Klamotten oft sehr lange, da sie eben sehr lange halten. Eine gewisse "Patina" auf solchen Stücken ist dem gediegenen Eindruck daher durchaus eher zu- als abträglich.

Ähnliches gilt z.B. auch für Jagdwaffen: Wer, wenn er mich nicht näher kennt, will denn wissen, ob ich meinen über vierzig Jahre alten Drilling (natürlich günstig gebraucht erworben) nicht schon Jahrzehnte führe oder er von meinem Vater oder Großvater stammt? Bei der Oberklasse eines bekannten schwäbischen Automobilherstellers lässt sich dieses Phänomen ebenfalls beobachten: Es gibt durchaus betuchte Leute, welche diese Fahrzeuge zwar neu kaufen, jedoch lange über den Modellwechsel hinaus fahren. Mit einem solchen Fahrzeug des zweitneuesten Modells ist man also - obwohl diese schon recht günstig zu haben sind - noch lange kein Paria.  

 

Rechtliches

Grundsätzlich gilt auch beim Gebrauchtkauf die Gewährleistung nach BGB, es sei denn, sie wurde im Falle eines Privatkaufes ausdrücklich ausgeschlossen. Näheres hierzu findet sich im Artikel "Gewährleistung, Garantie und Produkthaftung" hier im Blog. Speziell bei Gebrauchtwagenhändlern muss man in dieser Hinsicht aufpassen: Sie verkaufen oft "im Auftrag", so dass die Gewährleistung dann beim Vorbesitzer einzufordern oder gar ganz ausgeschlossen ist. Wird die Gewährleistung nicht ausdrücklich ausgeschlossen, gilt sie, wie gesagt, auch beim Privatkauf; daher gibt es die Möglichkeit, den Verkäufer im Fall des Falles darauf in Anspruch zu nehmen. Allerdings sollte man dazu entweder eine Kaufvertrag oder einen Zeugen haben. Umgekehrt sollte man natürlich auch, wenn man etwas verkauft, entweder einen Vertrag aufsetzen, der die Gewährleistung ausschließt oder wenigstens einen Zeugen haben, der eine dahingehende mündliche Vereinbarung bestätigen kann. 

Diesen Post teilen

Repost 0

Kommentare

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

Vergleichen hilft Sparen!